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Benutzungsordung DAV Kletterzentrum Darmstadt

Benutzungsberechtigungen  Download

1.1 Zur Nutzung der Kletter- und Boulderanlage sind nur Personen berechtigt, die ĂŒber die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen der beim Bouldern (seilfreies Klettern bis max. 4,50 Meter Griffhöhe) und beim Klettern anzuwendenden Sicherungstechniken und -maßnahmen verfĂŒgen oder die selbst fĂŒr eine Anleitung durch fachkundige Personen sorgen. Klettern erfordert wegen der damit verbundenen erheblichen (Sturz-)Risiken ein hohes Maß an Vorsicht und Eigenverantwortung des Nutzers. 

Die Sektion/ der Betreiber fĂŒhrt keine Kontrollen durch, ob der Nutzer (oder die ihn anleitenden Personen) ĂŒber ausreichende Kenntnisse der korrekten DurchfĂŒhrung der Sicherungstechniken und -maßnahmen verfĂŒgen und diese anwenden. Es obliegt dem Nutzer, dies jeweils im Einzelfall zu prĂŒfen, eine Haftung des Betreibers ist diesbezĂŒglich ausgeschlossen. Der Aufenthalt in der Kletteranlage und deren Benutzung erfolgt insoweit auf eigenes Risiko des jeweiligen Nutzers. Siehe hierzu im Einzelnen die Hallen-, Kletter- und Boulderregeln.

1.2 Der Eintrittspreis ergibt sich aus der jeweils gĂŒltigen Preisliste (vgl. Aushang). Jeder Nutzer muss wĂ€hrend seines Aufenthalts in den Anlagen den Beleg ĂŒber die Entrichtung des Eintrittspreises jederzeit vorzeigen können. ErmĂ€ĂŸigte Eintrittspreise werden nur gegen Vorlage eines entsprechenden Nachweises gewĂ€hrt (z. B. DAV-Ausweis). Die Benutzungsordnung fĂŒr das DAV Kletterzentrum Darmstadt wird durch die Entrichtung des Eintrittsentgeltes anerkannt.

1.3 Als Vertragsstrafe wird eine erhöhte EintrittsgebĂŒhr in Höhe von 60,- € bei Nutzung der Anlage ohne Entrichtung des (korrekten) Eintrittspreises fĂ€llig. Die Geltendmachung von weiteren (Schadensersatz-) AnsprĂŒchen bleibt vorbehalten.

1.4 Der sofortige Verweis aus den Anlagen - ohne Erstattung des Eintrittspreises - und die Erteilung eines dauerhaften Hausverbots bleiben fĂŒr den Fall der wiederholten Nutzung der Anlage ohne Entrichtung des korrekten Eintrittspreises wĂ€hrend eines Zeitraums von einem Jahr oder fĂŒr den Fall der trotz Abmahnung wiederholt schuldhaften Nutzung der Anlage entgegen den Bestimmungen dieser Benutzungsordnung in ihrer jeweiligen Fassung vorbehalten.

1.5 Ă–ffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gegeben. Die Kletteranlage darf nur wĂ€hrend der Öffnungszeiten benutzt werden.

1.6 MinderjĂ€hrige bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dĂŒrfen die Kletteranlage nur unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten oder einer sonstigen volljĂ€hrigen Person benutzen, der die Aufsichtspflicht ĂŒbertragen wurde; eine schriftliche EinverstĂ€ndniserklĂ€rung der Erziehungsberechtigten ist vorzulegen (siehe auch Ziffern 1.8 und 1.9).

1.7 MinderjĂ€hrige ab vollendetem 14. Lebensjahr dĂŒrfen die Kletteranlage ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten benutzen, sofern sie eine schriftliche EinverstĂ€ndniserklĂ€rung der Erziehungsberechtigten vorlegen (siehe auch Ziffer 1.9).

1.8 MinderjĂ€hrige Teilnehmer einer Gruppenveranstaltung dĂŒrfen die Kletteranlage nur unter Aufsicht einer volljĂ€hrigen Person benutzen, der die Aufsichtspflicht ĂŒbertragen wurde; der Leiter einer Gruppenveranstaltung einer DAV-Organisation muss mindestens das 16. Lebensjahr vollendet haben, vorausgesetzt die DAV-Organisation bestĂ€tigt das EinverstĂ€ndnis der Erziehungsberechtigten des Leiters mit der DurchfĂŒhrung der Gruppenveranstaltung. FĂŒr jeden minderjĂ€hrigen Teilnehmer ist eine schriftliche EinverstĂ€ndniserklĂ€rung der Erziehungsberechtigten vorzulegen. Die (DAV-)Organisation, in deren Auftrag die Gruppenveranstaltung durchgefĂŒhrt wird, hat das jĂ€hrlich zu erneuernde Formblatt »DauerbestĂ€tigung fĂŒr geleitete Gruppenveranstaltungen« vorzulegen (siehe auch Ziffern 1.9 und 2.5).

1.9 FormblĂ€tter fĂŒr EinverstĂ€ndniserklĂ€rungen liegen in der Kletteranlage aus und können auf der Homepage (www.kletterzentrum-darmstadt.de) heruntergeladen werden. Sie mĂŒssen beim erstmaligen Besuch der Kletteranlage vollstĂ€ndig ausgefĂŒllt im Original an der Kasse abgeben und bei jedem weiteren Eintritt in Kopie an der Kasse vorgelegt werden.

1.10 Leiter einer Gruppenveranstaltung, Erziehungsberechtigte und Aufsichtsberechtigte haben dafĂŒr Sorge zu tragen, dass die Benutzungsordnung von allen Gruppenteilnehmern oder von den durch sie begleiteten MinderjĂ€hrigen eingehalten wird.

1.11 Die gewerbliche Nutzung der Kletteranlage ist nur mit einer besonderen Genehmigung des Betreibers gestattet. Auf diese besteht kein Anspruch.

1.12 Anweisungen des Hallenpersonals sind zu befolgen (Hausrecht). Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes ist das Hallenpersonal befugt, die Kletteranlage oder Teile davon ohne Erstattung des Eintrittspreises zu schließen und zu rĂ€umen.

1.13 FĂŒr die Benutzung der Speedroute und des Abseilstandes sind die festgelegten Sonderregelungen (s. Aushang und Info in der Kletterhalle) zu beachten und einzuhalten.

1.14 Die Benutzung der Topropeseile ist nur in den fĂŒr sie vorgesehenen Linien gestattet. Sie dĂŒrfen nicht abgezogen und anderweitig eingesetzt werden. Die Seile sind ausschließlich zur AusĂŒbung des Klettersports angebracht – Schaukeln und anderweitige Nutzung ist nicht erlaubt.

Das Seil einer sog. "Topperstation" (integrierte Toprope-/Vorstiegslinie) darf abgezogen und in derselben Linie zum Vorstieg verwendet werden. HierfĂŒr ist die gesonderte Nutzungsinformation (s. Aushang am Start der Routenlinie) zu beachten und einzuhalten.

2. Gefahren beim Bouldern und Klettern - Grundsatz der Eigenverantwortung

2.1 Bouldern und Klettern erfordern wegen der damit verbundenen erheblichen (Sturz-)Risiken ein hohes Maß an Vorsicht und Eigenverantwortung. Gefahren können auch von her abfallenden GegenstĂ€nden ausgehen, insbesondere durch kĂŒnstliche Klettergriffe, die sich unvorhersehbar lockern oder brechen können. In den Außenanlagen können in AbhĂ€ngigkeit von der Witterung, unter anderem besondere Gefahren durch Feuchtigkeit, Eis oder Schnee bestehen. Die Benutzung der Slackline im Außenbereich erfolgt auf eigene Gefahr.

2.2 Jeder Nutzer hat in Eigenverantwortung die nachstehenden »Kletter-Regeln (Sicher Klettern)«, »Hallen-Regeln (Allgemeine Verhaltensregeln in der Kletter- und Boulderhalle)« und »Boulder-Regeln (Sicher Bouldern)« anzuwenden, um mögliche Gefahren fĂŒr sich und Dritte zu reduzieren.

2.3 Bei der Nutzung der Kletterrouten mĂŒssen Seile mit mindestens 50 m LĂ€nge verwendet werden.

2.4 Bouldern ist nur in den ausgewiesenen Bereichen gestattet (siehe ausgehĂ€ngten Lageplan). Sofern dort rote Linien angebracht sind, dĂŒrfen diese nicht ĂŒbergriffen werden.

3. AusrĂŒstungsverleih

3.1 Zum Ausleihen von AusrĂŒstungsgegenstĂ€nden sind nur Personen berechtigt, die ĂŒber die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen der beim Bouldern (seilfreies Klettern) und Klettern anzuwendenden Sicherungstechniken und -maßnahmen und ĂŒber den fachgerechten Umgang mit den ausgeliehenen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nden verfĂŒgen oder selbst fĂŒr eine Anleitung durch fachkundige Personen sorgen. Siehe auch Ziffern 1.1 und 2.1.

3.2 MinderjĂ€hrige sind nicht berechtigt, AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde auszuleihen, es sei denn, sie können eine EinverstĂ€ndniserklĂ€rung (siehe auch Ziffer 1.9) der Erziehungsberechtigten zum selbststĂ€ndigen Ausleihen von AusrĂŒstungsgegenstĂ€nden vorlegen. Im Rahmen von Gruppenveranstaltungen mĂŒssen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde ĂŒber den jeweiligen Gruppenleiter ausgeliehen werden, es sei denn, Satz 1 trifft zu.

3.3 Die VerleihgebĂŒhren ergeben sich aus der jeweils gĂŒltigen Preisliste (vgl. Aushang). FĂŒr die ausgeliehenen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde ist ein Pfand in Form eines Ausweises zu hinterlegen. Die ausgeliehenen AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde dĂŒrfen nur in der jeweiligen Anlage benutzt werden, in der sie entliehen wurden.

3.4 Die Verleihdauer endet mit der RĂŒckgabe des AusrĂŒstungsgegenstands, der spĂ€testens 15 Minuten vor dem Ende der jeweiligen Öffnungszeit am selben Tag zurĂŒckzugeben ist. Andernfalls fallen LeihgebĂŒhren fĂŒr eine weitere Ausleihe an.

4. Haftung

4.1 Eine Haftung des Betreibers besteht nur im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

4.2 Hinsichtlich des Abhandenkommens von Wertsachen, verloren gegangene sowie beschĂ€digte GegenstĂ€nde und Kleidung des Nutzers ĂŒbernimmt der Betreiber keine Haftung. 

5. VerĂ€nderungen/BeschĂ€digungen/Sauberkeit

5.1 Tritte, Griffe und Haken dĂŒrfen weder neu angebracht noch beseitigt werden. BeschĂ€digungen und lose oder wackelige Griffe/Tritte sind unverzĂŒglich zu melden.

5.2 Das Mitnehmen von Tieren in das GebÀude ist verboten.

5.3 Klettern mit Straßenschuhen, in StrĂŒmpfen oder barfuß ist verboten.

5.4 Rauchen ist im gesamten GebÀude verboten.

5.5 Essen und Trinken ist ausschließlich im Foyer und auf der ZuschauertribĂŒne erlaubt. Glasflaschen dĂŒrfen ausschließlich im Bereich des Bistros benutzt werden.

 

Hallenregeln – richtiges Verhalten in der Kletter- und Boulderhalle

1.      Du hast Verantwortung!

Ø  Du benutzt die Kletter- und Boulderhalle eigenverantwortlich! Der Betreiber fĂŒhrt keine Kontrollen durch.

Ø  Klettern und Bouldern bergen erhebliche Sturzgefahren: Du kannst du dich oder andere schwer oder tödlich verletzen.

Ø  Schau nicht weg, wenn andere Fehler machen: Sprich sie an!

2.      Fairness und RĂŒcksichtnahme!

Ø  Nimm RĂŒcksicht und gefĂ€hrde weder dich noch andere. Passe dein Verhalten der jeweiligen Situation an. Vermeide bei hoher Auslastung langes Ausbouldern, Reservieren von Routen und unnötige StĂŒrze.

Ø  Klettere nur auf ausgewiesenen Kletterlinien, steige bei sich kreuzenden Kletterlinien nicht ein, wenn die andere Route schon belegt ist.

Ø  Lass den Sichernden ihren nötigen Aktionsraum.

Ø  Vermeide unnötigen Magnesiaverbrauch.

Ø  Klettere oder bouldere nur mit geeigneten Schuhen.

3.      Achtung Gefahrenraum!

Ø  In der Kletter- oder Boulderhalle können GegenstĂ€nde herabfallen

Ø  Gefahr besteht auch dann, wenn du nicht selbst kletterst oder boulderst.

Ø  Beachte deshalb den möglichen Sturzraum ĂŒber dir.

4.      Hindernisse wegrĂ€umen!

Ø  Kletter- und Boulderbereich immer frei von RĂŒcksĂ€cken, Trinkflaschen, KinderwĂ€gen, und Spieldecken halten.

Ø  Lege dort keine GegenstĂ€nde ab und lass auch die Einrichtung dort, wo sie steht (Tische, BĂ€nke, etc.).

5.      Bei UnfĂ€llen erste Hilfe!

Ø  Jeder ist zur Hilfeleistung verpflichtet. Informiere unverzĂŒglich das Hallenpersonal.

Ø  Auf Anfrage Personalien bekannt geben.

6.      BeschĂ€digungen melden!

Ø  BeschĂ€digte oder lose Griffe, Kletterplatten, Haken, Karabiner oder Expressschlingen unverzĂŒglich melden. VerĂ€nderungen sind untersagt.

Ø  Routensperrungen beachten

7.      Die Kletterhalle ist kein Spielplatz

Ø  Kinder beaufsichtigen

Ø  Spielen in den Kletter- und Boulderbereichen ist aus SicherheitsgrĂŒnden nicht erlaubt.

Ø  MinderjĂ€hrige ab 14 Jahren dĂŒrfen nur mit EinverstĂ€ndniserklĂ€rung der Erziehungsberechtigten unbeaufsichtigt klettern.

8.      Gefahr durch Schmuck und lange Haare!

Ø  Schmuck kann hĂ€ngen bleiben und dich verletzen

Ø  Lange Haare zusammen: sie können sich im SicherungsgerĂ€t verfangen.

Ø  Lasse den Chalkbag beim Bouldern am Boden oder hĂ€nge ihn dir ohne Karabiner um.

9.      Alkohol- und Rauchverbot!

Ø  Nach Alkoholkonsum nicht klettern und Bouldern

Ø  Rauchen ist verboten  - auch im Außenbereich

10.   Handy, Musik und Tiere stören!

Ø  Handys lenken ab und können herunterfallen.

Ø  Kopfhörer beeintrĂ€chtigen deine Aufmerksamkeit.

Ø  Die Mitnahme von Tieren ist nicht erlaubt.

 

Kletterregeln – Sicher Klettern

1.      Partnercheck vor jedem Start!

Ø  Benutze nur geeignete und zeitgemĂ€ĂŸe AusrĂŒstung.

Ø  Vor jedem Start erfolgt der Partnercheck: 

-  Korrekt geschlossener Klettergurt?

-  Korrekter Anseilknoten und Anseilpunkt?

-  Funktion des SicherungsgerĂ€ts geprĂŒft?

-  Sicherungskarabiner geschlossen?

-  Seil ausreichend lang?

-  Seilende abgeknotet?

Ø  Vergewissere dich ĂŒber die Sicherungskompetenz des Kletterpartners – er hĂ€lt dein Leben in seiner Hand!

Ø  Vereinbare vor dem Kletterbeginn die Seilkommandos „Zu“ und „Ab“.

2.      Im Vorstieg direkt einbinden!

Ø  Binde dich im Vorstieg immer direkt in den Anseilpunkt des Gurtes ein.

Ø  Im Top Rope kannst du dich alternativ auch mit Safebiner oder zwei gegengleich eingehĂ€ngten Karabinern einbinden.

3.      SicherungsgerĂ€t richtig bedienen!

Ø  Wende eine allgemein anerkannte Sicherungstechnik an. Beachte das Bremshandprinzip (eine Hand umschließt immer das Bremsseil) und die korrekte Position der Bremshand.

Ø  Positioniere dich beim Sichern nahe an der Kletterwand. Sichere ohne Schlappseil. Achte auf einen angemessenen Gewichtsunterschied zwischen den Partnern und hĂ€nge bei Bedarf GewichtssĂ€cke in den Anseilpunkt.

Ø  Sichern ist PrĂ€zisionsarbeit und erfordert deine volle Aufmerksamkeit – lass dich nicht ablenken.

4.      Alle Zwischensicherungen einhĂ€ngen!

Ø  Griffe können sich drehen oder brechen, deshalb musst Du alle Zwischensicherungen einhĂ€ngen.

Ø  Spontane StĂŒrze sind immer möglich.

Ø  Informiere möglichst deinen Partner bevor du dich ins Seil setzt oder stĂŒrzt.

5.      Zwischensicherungen nicht ĂŒberstreckt einhĂ€ngen!

Ø  HĂ€nge alle Zwischensicherungen aus stabiler Position, nicht ĂŒberstreckt und möglichst auf HĂŒfthöhe ein.

Ø  Bis zum 5. Haken droht Bodensturzgefahr.

6.      Sturzraum freihalten!

Ø  Achte auf einen freien Sturzraum an der Wand und am Boden.

Ø  Klettere nicht im Sturzraum anderer.

Ø  Überhole nur in Absprache mit dem Vorauskletternden – er hat grundsĂ€tzlich „Vorfahrt“.

Ø  Vermeide PendelstĂŒrze!

7.      Kein Top Rope an einzelnem Karabiner! 

Ø  HĂ€nge beim Top Rope Klettern das Seil immer in die zwei dafĂŒr vorgesehenen Umlenkkarabiner bzw. in den zum Top ropen vorgesehenen Top-Stopper.

Ø  Klettere nicht ĂŒber die Umlenkung hinaus.

8.      Pendelgefahr beachten!

Ø  Steige in stark ĂŒberhĂ€ngenden Bereichen nur mit eingehĂ€ngten Zwischensicherungen nach.

9.      Nie Seil auf Seil!

Ø  HĂ€nge in die Umlenkkarabiner und auch in Zwischensicherungen immer nur ein Seil.

10.   Vorsicht beim Ablassen!

Ø  Informiere deinen Partner bevor du dich ins Seil setzt.

Ø  Lasse deinen Partner langsam und gleichmĂ€ĂŸig ab.

Ø  Achte auf einen freien Landeplatz.

 

Boulderregeln – Sicher Bouldern

1.         AufwĂ€rmen!

Ø  Besonders beim Bouldern treten hohe Belastungen fĂŒr Muskeln, BĂ€nder und Sehnen auf. WĂ€rme dich auf!  Damit kannst du Verletzungen vorbeugen. Nutze dafĂŒr geeignete Bereiche.

2.         Sturzraum freihalten!

Ø  Halte dich nicht unter Bouldernden  auf, sie können jederzeit stĂŒrzen oder abspringen.

Ø  Bouldere nicht zu eng nebeneinander oder ĂŒbereinander.

Ø  Kollisionen können zu Verletzungen fĂŒhren.

3.         Spotten!

Ø  Spottet euch bei Bedarf gegenseitig. Wenn du allein bist, frag ob dich jemand spotten kann. Achte bei der Sicherheitsstellung darauf, dass der Bouldernde nicht auf dich fallen kann.

4.         Abspringen oder Abklettern!

Ø  WĂ€hle die Kletterhöhe so, dass du noch sicher landen kannst. Versuche  möglichst auf geschlossenen FĂŒĂŸen zu landen und abzurollen.

Ø  Wenn möglich abklettern, statt abspringen. Das ist schonender fĂŒr Knie und RĂŒcken und beugt Verletzungen vor.

5.         Auf Kinder achten!

Ø  Nimm RĂŒcksicht auf Kinder.

Ø  Kinder unter 14 Jahren benötigen im Boulderbereich eine Aufsicht.

 

Edgar Böhm, Vorsitzender
Sektion Darmstadt-Starkenburg des Deutschen Alpenvereins e.V. Darmstadt, Juni 2018 

Tipps fĂŒr Eltern

Liebe Eltern und Aufsichtspflichtige,

wir freuen uns ĂŒber Ihren Besuch und wĂŒnschen
Ihnen einen schönen Aufenthalt in unserer Kletterhalle.
Leider ist eine Kletterhalle nicht frei von Gefahren fĂŒr Kinder.
Dies sind neben anderem:

  • Feinstaubbelastung (SĂ€uglinge und Kleinkinder sind besonders anfĂ€llig)
  • herabfallende GegenstĂ€nde
  • Absturzgefahr an BrĂŒstungen und GelĂ€ndern
  • unbeabsichtigtes Umschubsen durch Sichernde

Auch Ihre Kinder können fĂŒr Sichernde unbeabsichtigt zu einer Gefahr werden, vor allem durch Stolpern ĂŒber Kinder und Spielzeug.

Um die Gefahren fĂŒr alle Besucher der Kletterhalle zu minimieren und die Koexistenz von Kletterern mit und ohne Kindern zu fördern, haben wir diesen Leitfaden fĂŒr das Verhalten von Kindern und Eltern (Aufsichtspflichtigen) erarbeitet:

  • Die beste Möglichkeit in unserem Kletterzentrum Kinder zu beschĂ€ftigen ist, Ihre Kinder fĂŒr den Klettersport zu begeistern und zu motivieren. Wir geben Ihnen gerne Auskunft, wie Sie Ihre Kinder spielerisch an diesen ganzheitlichen und gesunden Sport heranfĂŒhren können.
  • Kinder bis zum vollendeten dreizehnten Lebensjahr mĂŒssen stĂ€ndig beaufsichtigt werden. Klettern alle Aufsichtspflichtigen (einer klettert, der andere sichert), dann muss eine dritte Person als Aufsichtsperson hinzugezogen werden.
  • Der Aufenthalt im gesamten Kletterbereich (dazu gehören auch die weit ausladenden, ĂŒberhĂ€ngenden Wandbereiche und die Strickleiter) ist nicht kletternden Kindern untersagt.
  • Der Aufenthalt im Boulderbereich (inklusive der Weichmatte) ist nicht kletternden Kindern untersagt.
  • Spielzeug gehört genauso wenig wie nicht kletternde Personen in den Kletter- /Sportbereich.
    Hier kann es zu einer erheblichen Unfallgefahr durch Stolpern ĂŒber ein Spielzeugauto oder Ă€hnliche GegenstĂ€nde fĂŒhren.
  • Verzichten Sie im Kletterzentrum auf Fortbewegungsmittel fĂŒr Kinder (Bobbycar, Roller oder Ă€hnliches).
    Dadurch können SchĂ€den an KletterausrĂŒstung (z. B. Seile) oder Inventar entstehen.
    Essen- und GetrĂ€nkepausen, sind ausschließlich im Bistrobereich oder auf der TribĂŒne gestattet,
    Glasflaschen und andere zerbrechliche GegenstĂ€nde sind ausschließlich im Bistrobereich erlaubt.
  • Wenn mal ein Malheur passiert, dann bitten wir Sie, die Verunreinigungen zu entfernen.
    Die dazu notwendigen Hilfsmittel erhalten sie beim Thekenpersonal.
  • Wir bitten Sie, das Malen mit Buntstiften, Kreide, etc. auf mitgebrachtes Papier zu beschrĂ€nken.
    Bemalte Böden, KletterwĂ€nde sowie Bistrotische mĂŒssen wir zu Ihren Lasten reinigen lassen.
  • Behandeln Sie Mobiliar und EinrichtungsgegenstĂ€nde pfleglich, es ist weder Spielzeug noch TurngerĂ€t.
    Stellen Sie vor allem sicher, dass wegen der Absturzgefahr Tische, StĂŒhle oder anderes Mobiliar nicht an die BrĂŒstungen, GelĂ€nder oder Treppen geschoben werden.
  • Bitte halten Sie, den GerĂ€uschpegel Ihrer herumtollenden Kinder in einem ertrĂ€glichen Rahmen.
    Laute NebengerĂ€usche können bei Kletterern zu Konzentrations- sowie Kommunikationsstörungen fĂŒhren (nicht Verstehen der Seilkommandos) und dadurch die Sicherheit gefĂ€hrden.
  • Bitte entsorgen Sie gebrauchte Windeln in der MĂŒlltonne vor dem Kletterzentrum,
    da unsere MĂŒllbehĂ€lter erst am Abend geleert werden.
  • SelbstverstĂ€ndlich ist es Ihnen gestattet SĂ€uglinge mit ins Kletterzentrum zu bringen, wir weisen Sie allerdings auf die erhöhte Feinstaub- sowie LĂ€rmbelastung im Kletterzentrum hin.
  • Bitte beachten Sie: Eltern und Aufsichtspflichtige sind fĂŒr das Verhalten ihrer Kinder verantwortlich und haften in vollem Umfang fĂŒr UnfĂ€lle oder BeschĂ€digungen die durch das Verhalten Ihrer Kinder entstehen.