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Benutzungsordung DAV Kletterzentrum Darmstadt

 

1. Berechtigung
Nur Befugte dürfen in der Kletterhalle klettern:

Personen, die im Besitz eines gültigen Eintrittsnachweises sind und sich mit dem DAV-Mitgliedsausweis oder Personalausweis ausweisen können.
Personen, die eine gültige Eintrittskarte vorweisen können.

Nicht klettern dürfen:
Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, die keine Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten haben. 
Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ohne Aufsicht eines Erziehungs- oder Aufsichtsberechtigten. 
Personen, welche die Kletteranlage gewerblich und kommerziell nutzen wollen. 
(Ausgenommen sind vom Vereinsvorstand genehmigte Veranstaltungen.)

2. Zutritt

Die Anlage ist nur zu den vorgesehenen Benutzungszeiten für den Kletterbetrieb geöffnet. Der Träger oder dessen Beauftragte sind berechtigt, die Benutzer zu kontrollieren.

3. Aufenthalt im Kletterbereich

Personen, die nicht klettern oder sichern ist der Aufenthalt im Kletter- sowie Boulderbereich nicht gestattet.

4. Haftung

Klettern ist eine Risikosportart. Jeder ist grundsätzlich für die eigene Sicherheit verantwortlich und klettert auf eigene Gefahr. Eltern und Aufsichtsberechtigte haften für ihre Kinder, beziehungsweise die ihnen anvertrauten Personen.
Zur Sicherung müssen alle Haken / Umlenkeinrichtungen benutzt werden.
Vorschrift in dieser Anlage sind mindestens 50 Meter lange Seile. Sichern Sie das Seilende!
Durch die Benutzung der Anlage versichert der Benutzer, dass er über grundlegende Kletter- und Sicherungskenntnisse und Einsicht in die Gefahren des Kletterns verfügt.
Auf persönliches Eigentum ist selber zu achten. Für mitgebrachte, verloren gegangene sowie beschädigte Gegenstände und Kleidung wird keine Haftung übernommen.
Schadensersatzansprüche gegen den Träger sowie dessen Beauftragte sind auf den Umfang der abgeschlossenen Vereinshaftpflichtversicherung beschränkt 
(Satzung der Sektion Darmstadt-Starkenburg des DAV e.V.: §6 Abs.4).

5. Aufsichtspflicht für Kinder

Nicht kletternde Kinder bis 14 Jahre sind von mindestens einer Person permanent zu beaufsichtigen.
Aufsichtspflichtige haften in vollem Umfang für Personen- und Sachschäden, die durch ihre Kinder entstehen.

6. Schulung und Einweisung in die Sicherungstechnik

Aus Sicherheitsgründen ist es bei uns nur denjenigen gestattet, andere in die Sicherungstechnik einzuweisen, die entsprechend ausgebildet wurden und eine anerkannte Prüfung bestanden haben.
Schulungsmaßnahmen sind vorher an der Rezeption anzumelden und die entsprechende Qualifikation nachzuweisen. Wir bitten um Verständnis dafür, dass Kurse nur nach vorheriger Vereinbarung durchgeführt werden können.

7. Veränderungen/Beschädigungen/Sauberkeit

Tritte, Griffe und Haken dürfen weder neu angebracht noch beseitigt werden. Beschädigungen  und lose oder wackelige Griffe/Tritte sind unverzüglich zu melden.
Das Mitnehmen von Tieren in das Gebäude ist verboten.
Klettern, mit Straßenschuhen, in Strümpfen oder barfuß ist verboten.
Rauchen ist im gesamten Gebäude verboten.
Essen und Trinken ist ausschließlich erlaubt im Foyer und auf der Zuschauertribüne.
Glasflaschen dürfen ausschließlich im Bereich des Bistros benutzt werden.

 
8. Hausrecht

Das Hausrecht über die Kletteranlage übt der Träger oder eine von ihm beauftragte Ordnungskraft aus.
Wer gegen die Benutzungsordnung verstößt, kann von der Benutzung der Kletteranlage ausgeschlossen werden.

Paul Goertz, Vorsitzender
Sektion Darmstadt-Starkenburg des Deutschen Alpenvereins e.V. Darmstadt, Dez. 2012


Benutzungsordnung Boulderraum

Der Boulderraum ist ein Trainingsraum für das Klettern ohne Seil. Das Benutzen des Boulderraumes erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung.
Die nachfolgend aufgeführten Regeln ergänzen die allgemeine Benutzerordnung
für das DAV Alpin- und Kletterzentrum.

  1. Erst Einchecken – dann Bouldern.
  2. Die Sprungmatten im Boulderraum dürfen nicht als Liegefläche benutzt werden. Der Bereich unter einem Boulderer muss freigehalten werden.
  3. Mit Rücksicht auf andere Personen muss das Abspringen in die Matten kontrolliert erfolgen (Verletzungsgefahr).
  4. Kinder bis 14 Jahre dürfen sich nur in Begleitung eines Aufsichtsberechtigten im Boulderraum aufhalten.
  5. Das Herumtollen und Spielen im Boulderraum ist verboten.
  6. Der Verzehr von Speisen im Boulderraum ist verboten.
  7. Beachten Sie die Fuge zwischen den Bouldermatten: Verletzungsgefahr!
  8. Klettern, mit Straßenschuhen, in Strümpfen oder barfuß ist verboten.
  9. Griffe und Tritte dürfen ohne Erlaubnis, weder neu angebracht, gedreht noch versetzt  werden.
  10. Rauchen ist im gesamten Gebäude verboten .

Paul Goertz, Vorsitzender
Sektion Darmstadt-Starkenburg des Deutschen Alpenvereins e.V. Darmstadt, Dez. 2012

Tipps für Eltern

Liebe Eltern und Aufsichtspflichtige,

wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen
Ihnen einen schönen Aufenthalt in unserer Kletterhalle.
Leider ist eine Kletterhalle nicht frei von Gefahren für Kinder.
Dies sind neben anderem:

  • Feinstaubbelastung (Säuglinge und Kleinkinder sind besonders anfällig)
  • herabfallende Gegenstände
  • Absturzgefahr an Brüstungen und Geländern
  • unbeabsichtigtes Umschubsen durch Sichernde

Auch Ihre Kinder können für Sichernde unbeabsichtigt zu einer Gefahr werden, vor allem durch Stolpern über Kinder und Spielzeug.

Um die Gefahren für alle Besucher der Kletterhalle zu minimieren und die Koexistenz von Kletterern mit und ohne Kindern zu fördern, haben wir diesen Leitfaden für das Verhalten von Kindern und Eltern (Aufsichtspflichtigen) erarbeitet:

  • Die beste Möglichkeit in unserem Kletterzentrum Kinder zu beschäftigen ist, Ihre Kinder für den Klettersport zu begeistern und zu motivieren. Wir geben Ihnen gerne Auskunft, wie Sie Ihre Kinder spielerisch an diesen ganzheitlichen und gesunden Sport heranführen können.
  • Kinder bis zum vollendeten dreizehnten Lebensjahr müssen ständig beaufsichtigt werden. Klettern alle Aufsichtspflichtigen (einer klettert, der andere sichert), dann muss eine dritte Person als Aufsichtsperson hinzugezogen werden.
  • Der Aufenthalt im gesamten Kletterbereich (dazu gehören auch die weit ausladenden, überhängenden Wandbereiche und die Strickleiter) ist nicht kletternden Kindern untersagt.
  • Der Aufenthalt im Boulderbereich (inklusive der Weichmatte) ist nicht kletternden Kindern untersagt.
  • Spielzeug gehört genauso wenig wie nicht kletternde Personen in den Kletter- /Sportbereich.
    Hier kann es zu einer erheblichen Unfallgefahr durch Stolpern über ein Spielzeugauto oder ähnliche Gegenstände führen.
  • Verzichten Sie im Kletterzentrum auf Fortbewegungsmittel für Kinder (Bobbycar, Roller oder ähnliches).
    Dadurch können Schäden an Kletterausrüstung (z. B. Seile) oder Inventar entstehen.
    Essen- und Getränkepausen, sind ausschließlich im Bistrobereich oder auf der Tribüne gestattet,
    Glasflaschen und andere zerbrechliche Gegenstände sind ausschließlich im Bistrobereich erlaubt.
  • Wenn mal ein Malheur passiert, dann bitten wir Sie, die Verunreinigungen zu entfernen.
    Die dazu notwendigen Hilfsmittel erhalten sie beim Thekenpersonal.
  • Wir bitten Sie, das Malen mit Buntstiften, Kreide, etc. auf mitgebrachtes Papier zu beschränken.
    Bemalte Böden, Kletterwände sowie Bistrotische müssen wir zu Ihren Lasten reinigen lassen.
  • Behandeln Sie Mobiliar und Einrichtungsgegenstände pfleglich, es ist weder Spielzeug noch Turngerät.
    Stellen Sie vor allem sicher, dass wegen der Absturzgefahr Tische, Stühle oder anderes Mobiliar nicht an die Brüstungen, Geländer oder Treppen geschoben werden.
  • Bitte halten Sie, den Geräuschpegel Ihrer herumtollenden Kinder in einem erträglichen Rahmen.
    Laute Nebengeräusche können bei Kletterern zu Konzentrations- sowie Kommunikationsstörungen führen (nicht Verstehen der Seilkommandos) und dadurch die Sicherheit gefährden.
  • Bitte entsorgen Sie gebrauchte Windeln in der Mülltonne vor dem Kletterzentrum,
    da unsere Müllbehälter erst am Abend geleert werden.
  • Selbstverständlich ist es Ihnen gestattet Säuglinge mit ins Kletterzentrum zu bringen, wir weisen Sie allerdings auf die erhöhte Feinstaub- sowie Lärmbelastung im Kletterzentrum hin.
  • Bitte beachten Sie: Eltern und Aufsichtspflichtige sind für das Verhalten ihrer Kinder verantwortlich und haften in vollem Umfang für Unfälle oder Beschädigungen die durch das Verhalten Ihrer Kinder entstehen.

    Paul Goertz, Vorsitzender
    Sektion Darmstadt-Starkenburg des Deutschen Alpenvereins e.V. Darmstadt, Dez. 2012